Sonntag, 14. Mai 2017

Loisirs in Schöllkrippen / Muttertagsfreuden

Coucou cher amis...

Es folgt der angekündigte Bericht über das Muttertagswochenende in Schoellkrippen. Dort fahren wir schon seit Jahren hin und lieben den Ort, die Leute, die Gegend ... einfach Alles! Bei schönem Wetter natürlich auch noch das Natur-Erlebnisbad, klickt mal den Link an und schaut euch um, dort ist es wirklich wunderbar und ein Stellplatz ist gleich nebenan. Da wir nicht auf "noch" eiskaltes Wasser stehen, haben wir uns diesmal auf den Stellplatz beim Hof-Schabernack gestellt. Wie es dort ausschaut, zeigen folgende Bilder:

Biergarten

Blick auf das Kahlgrund-Tal

Freitagnacht teilten wir uns den Platz noch mit 4 weiteren Womos, diese fuhren am Samstag alle weg und wir hatten den Platz für uns alleine! Was wir noch von früheren Aufenthalten wußten, war, dass es dort leckeren Kuchen gibt. Anbei ein paar Kostproben:



Das Wetter ließ uns nicht im Stich und wir hatten einen Vorgeschmack auf den Sommer. An der aufgestellten Liege ist zu entnehmen, dass Bikini-Wetter herrschte.

Noch zu Zweit, bald alleine

Das schöne Wetter weckte in mir den Putzteufel. Abwägend, ob wir noch Regen bekommen würden, entschied ich mich für eine Hobbit-Totalreinigung. War die richtige Entscheidung, denn das Wetter enttäuschte nicht. Es ist sooo entspannend, bei schönem Wetter Womo zu putzen.  :-))

Putzteufel in Aktion
Der Platz liegt sehr idyllisch gelegen oberhalb von Schöllkrippen, umgeben von Feldern, direkt am Waldrand. Man kann bequem zu Fuß in den Ort.

Des Womo-Treibers Traum ... zumindest für ein Wochenende  ;-))
Da wir mit wenig Lebensmitteln an Bord anreisten, fuhren wir Samstagvormittag mit den Rädern, ohne Wuffies, zum Einkaufen in den Ort. Traditionell kehren wir dann in der Ersten Kahlgründer Kaffeerösterei ein. Ich verstehe nicht viel von Kaffee, aber der ehemalige Röstmeister vom Frankfurter Kaffee Wacker schafft es immer wieder, mich zu begeistern. Dort werden auch diverse Seminare, rund um den Kaffee, angeboten.

Rösterei

Downtown Schöllkrippen


Putzig war, dass eine derer Hündinnen, 7 Wochen alte Welpen hatte. Da es sich hier um Chihuahua handelte, dachte ich zunächst an Meerschweinchen. Faro und Fluffy hätten sicher ihren Spaß an den Welpen gehabt.

Glucker ... glucker

Ohne Worte...

Auf folgendem Bild seht ihr Fluffy, in Ausübung einer ihrer besten Übungen. Kaum, dass ich meinen Platz verlasse, nimmt sie diesen ein. Egal wo, egal wann, immer!

Weggegangen, Platz gefangen ...

Ein Spaziergang in der Umgebung machte uns stutzig! Von weitem dachten wir, ein Zebra zu eräugen, aber den Kennern unter euch kann ich damit wohl nicht kommen.  ;-))

Pferde-Karneval

Ach ja, rings um uns herum und insbesondere über Frankfurt gingen wohl schwere Gewitter herunter, wir blieben davon verschont, getreu dem Motto: Wenn Engel reisen.  :-)) Die Natur bot uns dafür einen besonders schönen Sonnenuntergang.

Muss man in echt gesehen haben
Zum Muttertag bekamen wir dann lieben Beuch aus Frankfurt. Wir haben Mittag gegessen, sind spazieren gegangen und haben Kaffee und Kuchen genoßen. Mittags noch draußen, nachmittags dann bei aufkommendem Regen drinnen.

Die Frankfurt-Connection


Das Wochenende neigte sich dem Ende und den Bericht möchte ich mit einem alten Camper Sprichwort beenden:

Regen und Besuch
sind des Campers Fluch
Regen geht noch!

Alles nur Spaß! Es war sehr schön mit unserem Besuch und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Dennoch waren Eva und Fluffy erst mal groggi:

Rarü rarü im Himmelbett

End of Story. Nächster Bericht folgt aus Domburg/NL

Bis denne ...


THE YESNIKS

Dienstag, 2. Mai 2017

Fahrt in den Mai

Salut liebe Hobbitfreunde,

traditionell (1) sind wir am Freitag vor dem langen Wochenende mal wieder nach Schierling in der Nähe von Regensburg zu den Großeltern unseres Patenkindes Magnus gefahren. Auch tradionell (2) war die Anreise über 370 km langatmig, da mal wieder Alle fahren wollten. Aber dank einer kurzen Pause mit Mini-Schläfchen von 15 Minuten ging alles glatt und wir kamen pünkltich zum traditionellen (3) bayrischen Abendbrot.

Hobbit P in Schierling

Hobbit hat es immer schön bequem in Schierling: ebene Einfahrt, Strom und Wasser am Platz; sehr empfehlenswert. Dank der lieben Großeltern und des eher mäßigen Wetters konnten wir uns am Samstag, nach hervorragendem Frühstück, ohne Magnus und Faro, also nur mit Fluffi, nach Regensburg absetzen. Doch zuvor haben Magnus und ich noch einen Kuchen im Hobbit gebacken, der aber im Vergleich zum Rharbarber-Baiser-Kuchen vom Opa etwas weniger mundete. Aber das Wichtigste war uns der Spaß, wie man den beiden folgenden Bildern entnehmen kann:

Meine Reinschütthilfe Magnus

Pure Rührfreude  ;-))

Traditionell (4) (wie oft kommt dieses Wort denn noch?) hat uns Regensburg mal wieder mit kühlem, fast regenerischem, Wetter empfangen. Dennoch hatten wir riesig Spaß mal zusammen, mal getrennt voneinander, durch die Gassen zu bummeln und einzukehren. Unsere Damen waren sehr zurückhaltend, was shopping angeht, da sind wir traditionell (5) anderes gewohnt. Wer Regensburg noch nicht kennt, sollte sich das nicht entgehen lassen. Bei schönen Wetter auch noch sehr schön anzusehen.

Raincastle mit Steinerer Brücke

Andrea mit 2 Bodyguards und Wachhund

Raincastle City 1

Raincastle City2

Uwe mit 2 Bodyguardinnen und Wachhund

Als wir retour nach Schierling kamen, waren Magnus und sein Opa gerade dabei, die bayrische Fahne einzuholen und eine Piratenfahne zu hissen. Das soll zukünftig traditionell (6) das Zeichen für die Anwesenheit von Magnus sein. Tolle Idee!

Flaggenparade im Garten

In Regensburg ist mir etwas in`s Auge gestochen, das ich dem alten Kreuzfahrer Magnus (bisher AIDA-Fan) unbedingt mitbringen mußte: Eine Panoramakarte eines Kreuzfahrtschiffes. Als er die Karte sah, schaute er kurz drauf und sagte dann: "Das ist eine Schmuck-AIDA". Wir haben uns beömmelt vor Lachen und er war, zumindest bis zu unserer Abreise, ganz angetan von der Karte. In Kürze geht er ja wieder an Bord.

Magnus und die Schmuck-AIDA

Am frühen Abend traten wir den traditionellen (7) Spaziergang zum Friedhof an und stolperten über ein lustiges traditionelles (8) Brauchtum. Der Weg zum Haus eines jungen Ehepaares, welches vor Kurzem eine Tochter bekam, wurde wie im Bild dargestellt ausgewiesen:

:-)))

Am Sonntag hatte das Wetter dann etwas Einsicht und schenkte uns SONNE! Sogar so viel, dass Eva sich in den Garten getraut hat und neben Magnus, der im Sandkasten spielte, ihre Liege aufgebaut hat. Uwe und ich sind zu den Schafen, die eine Photovoltaik-Anlage vom Gras befreien, marschiert und haben die Hundies müde gemacht.

Sonne in Winters Garten  ;-))

Nach dem traditionell (9) hervorragenden und reichlichen Mittagessen machten wir uns auf, um die nächsten beiden Nächte in Dettelbach am Main zu verbringen. Leider waren wir an diesem langen Wochende zu spät, der Platz platzte aus allen Nähten. Wer mich kennt, weiß, was dies in mir ausgelöst hat: PANIK! Also Handy raus, ProMobil-App angeschmissen und die Koordinaten des nächstgelegenen Platzes eingehämmert. Hektische Anfahrt von rund 15 Minuten und dann...das Paradies.

Stellplatz in Mainstockheim

Der Stellplatz in Mainstockheim wurde extra für dieses Wochenende um zahlreiche provisorische Plätze ergänzt und wir kamen, sehr nett vom Platzwart Roger begrüßt, sehr gut unter. Mein Puls beruhigte sich langsam, denn eine weitere Platzsuche bei dem tollen Wetter hätte ich nicht überstanden. Auch der Hinweis auf diverse traditionelle (10) Grill-Aktivitäten der Feuerwehr und des Sportvereins stimmten uns gnädig.

Rechts im Bild der Stellplatz

Okay, zugegeben, wir standen in 6. Reihe, aber am 1. Mai konnten wir nachmittags in die 2. aufrücken. 1. Reihe wollten wir nicht, da wir dort auf Schotter gestanden hätten. Nach kurzer Kaffee-Pause und ein paar Sonnenstrahlen auf der Haut war Hundegassi und Umgebung erkunden dran:

Selten schöner gestanden  :-))
Fähre nach Albertshofen

Im Sommer sicher eine Mordsgaudi

Die Katze ist weg   ;-))

Perfekte Badestelle

Tolle Spazierwege am Main entlang

Der traditionelle (11) Maibaum kommt

Die Burschen, die den Maibaum brachten, waren schon ganz gut drauf. Wir haben uns an sie rangeklemmt und lauschten ihren traditionellen (12) Liedern, mit denen sie an bestimmten Häusern um Getränke baten. Sehr sehr lustig. Die Nacht war superklasse ruhig und selbst Faro hat es bis 8:45 h ausgehalten. Leider wurde es zunehmend bewölkt und wir konnten nur noch einen kurzen Radausflug, mit Hundies, nach Kitzingen unternehmen, dann ging der Regen los und nicht mehr weg.

Kitzingen 1

Kitzingen 2

Kitzingen 3

Mit dem immer stärker werdenden Regen kam die Nacht (welch ein Wunder) und das Trommeln auf dem Hobbitdach sedierte uns so sehr, dass wir bis kurz nach 9 h schliefen. Der kurze Spaziergang mit den Hundies durchweichte mich vollends und ich musste mich komplett umziehen. Nach gemütlichem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen und traten den Heimweg an, der dank Dauerregen staureich und lang war. Zuhause angekommen, verwöhnte uns Patrick mit asiatischen Köstlichkeiten; oder hat er diese beim Asiaten geholt??? Egal, es war sehr lecker. Das war`s mal wieder.

Nächster Bericht voraussichtlich aus Schöllkrippen.

YOURS YESNIKs

Dienstag, 18. April 2017

Ostern 2017 im Ökodorf Rheurdt

Coucou liebe Blog-Leser!

Wenn ihr den Blogtitel lest, fragt ihr euch sicher, ob hier ein Schreibfehler vorliegt?!? Mitnichten!!! Unser Zielort wird exakt SO geschrieben und "Rhörd" ausgesprochen. Er liegt rund 270 km von F entfernt und die Geo-Experten unter uns werden mit den Hinweisen Düsseldorf => Moers ==> Kamp Lintfort ==> Rheurdt sicher etwas anfangen können. Alle Anderen klicken bitte hier und sehen sich auf der Seite der Stadt um: Infoseite der Stadt Rheurdt . Uns hat der Infoseite Stellplatz in Rheurdt begeistert, da er Reservierungen annimmt (Ostern ist die High Noon Zeit der Reisemobilisten) und unsere Oldenburger Womofreunde, die wir treffen wollten, in etwa den gleichen Anreiseweg hatten.

Die Anreise an Gründonnerstag war staubedingt etwas lang, da wir wegen Vollsperrung der A3 umgeleitet wurden und so noch einmal 30 km mehr auf den Tacho kamen. Über das Wetter möchte ich mich hier nicht weiter "auslassen", es war grottig kalt und nur im hübsch geheizten Womo auszuhalten. Selbst unsere wetterfesten Oldenburger haben sich kaum im Freien aufgehalten.  ;-))

Zunächst mal ein paar Bilder nach Ankunft und kurzem Rundgang in der "Stadt":

Zufahrt zum Stellplatz

Ausreichend freie Plätze / max. zur Hälfte belegt / sehr ruhig und gut gelegen

Neugotische Nikolaus Kirche


Downtown Rheurdt in der Dämmerung
Nun mal ein paar Takte zu Rheurdt: Das Städtchen ist sehr übersichtlich, mit 3 Döner-Pizza-Buden und einem gut bürgerlichen Restaurant. Es gibt 3 Bäckereien und einen Netto Markendiscount. Ein kleiner Park rundet das Ganze ab. Wie das Prädikat Ökodorf zustande kommt, hat sich uns nicht erschlossen. Ob es der Bio-Bäcker verursacht hat? Ach ja, es gibt noch 2 Flüchtlingsunterkünfte, die nur teilweise belegt waren; die Einwohner waren aber immer im Stadtbild präsent. Nicht falsch verstehen bitte, keine Gefahr oder so. Wir als Hundebsitzer wurden nur immer arg bestaunt von ihnen, was auch daran gelegen haben mag, dass speziell Faro sehr interessiert an ihnen war.

Die erste Nacht war, dank reichlicher und leckerer Sommerrollen, sehr ruhig und Faro maunzte erst um 08:45 h zum Gassi gehen. Trotz Kälte schwangen wir uns, nachdem die Hundies müde gelaufen und entleert wurden, auf die Räder nach Infoseite Kamp Lintfort . Hin 8 km mit Rückenwind und flottem Tempo, zurück...naja, ihr könnt es euch denken.  :-))  Dort sind wir im Infoseite Cafe-Extrablatt eingefallen, um uns a) aufzuwärmen und b) zu stärken! Unterwegs kamen wir an den Terrassengärten des Infoseite Kloster-Kamp vorbei. Aufgrund der Kälte verzichteten wir auf einen Besuch.

Terrassengärten Kloster Kamp

Auf dem Heimweg haben wir Städter noch ein technisches Highlight gefunden: einen Kartoffelautomaten! Dieser steht am Ortseingang von Rheurdt und wird vom ansässigen Bauern betrieben. Wir haben für 2,- Euro leckerste Kartoffel gekauft; vollautomatisch und hübsch verpackt.

Vollautomatischer Kartoffelautomat

Soviel zu Stadt, Land und Technik. Die Umgebung des Stellplatzes ist ideal für Hundebesitzer! Weite Felder und kleine Wälder in Hülle und Fülle, anbei ein paar Impressionen:

Wenn Faro nur immer so schön laufen würde...

Fehlfarbe im Weizenfeld / Glyphosat hat wohl versagt

Nach dem Regen ist vor dem Regen...aber schön anzuschauen

Samstag nachmittags kamen dann endlich unsere Oldenburger, über die in älteren Blogberichten der vergangenen Jahre auch schon noch einiges zu lesen ist. Wie bei allen bisherigen Treffen war es wieder erstaunlich, wie gut sich unsere insgesamt 4 Hunde vertragen haben! Auch als Models standen sie wieder parat:

Perro, Mighty, Faro und Fluffy
Upps, ganz vergessen, die Leinenträger zu zeigen:

Eva, Thomas und Susi

Samstagnachmittag schien sogar die Sonne ein paar Minuten und wir huldigten ihr in gewohnter Camper-Manier:

S O N N E !!!
Da ich euch nicht langweilen möchte, verschone ich euch mit Schilderungen der kulinarischen Genüsse, dir wir an dem Wochenende gespeist und getrunken haben. Ich leite direkt auf DAS Event in Rheurdt am Ostersonntag über: das Osterfeuer der Pfadfinder im Bürgerpark vor der Nikolaus-Kirche.  ;-)) Wissende können sich schon denken, dass ein zünftiges Osterfeuer nicht um 17:00 h starten kann, aber es war tatsächlich so. Wir dachten erst, die Gemeinde verbrennt Sperrmüll oder Ähnliches, aber es war bitterer Ernst. Haufenweise wurden Paletten dem Feuer geopfert. Ich sag` mal so: Hatten wir anders erwartet.   ;-)) Schön war es dennoch und hat auch auf Entfernung gewärmt, was uns gut tat. Bilder des Events gibt es natürlich auch:

Sperrmüllverbrennung???

Wildes Osterfeuer  ;-))

Die einzigsten Touristen im Ort

Stockbrot für die Welt!

Ich war ja auch mal Pfadfinder, aber so beklebt mit Werbung wie die heutigen Jungs und Mädels waren wir damals nicht. Ist ja fast wie bei den Rockern und ihren Kutten.

Ein Highligt der Rheurdtschen Tourismusattraktionen hätte ich fast unterschlagen: Die Turmwindmühle in Rheurdt wurde 1880 als Nachfolgebau von nachweisbar seit dem 18. Jh. existierenden Vorgängerbauten an gleicher Stelle errichtet. Ende der 1920er Jahre dem Verfall preisgegeben, begannen 30 Jahre später erste Sicherungsmaßnahmen. In zwei Bauabschnitten von 1984 bis 1990 wieder nach historischem Vorbild renoviert, stehen die Flügel seitdem in Feierabendstellung. Das entkernte Innere wird von der DLRG-Ortsgruppe Rheurdt-Schaephuysen e.V. als Vereinsheim genutzt. Wahnsinn!!! Und ich konnte dieses Kleinod sogar ablichten:

DIE Turmwindmühle!
Zum Schluss folgen noch ein paar Bilder unserer Spaziergänge mit Spezialeinlagen:

Jumping Faro

Die "Vier Musketiere"

Jumping Fluffy

Jumping Thomas

Fluffy gibt 5
So, gut jetzt! Ende aus, genug gesabbelt.
Á bientôt...

YOURS YESNIKS